Tipps & Tricks

Sechs super Sofort-Tipps

  1. Wähle Pflanzen mit unterschiedlichen Blühzeiten – so ist das Buffet vom Frühjahr bis in den Spätherbst geöffnet.
     
  2. Stapele Baumschnitt in einer Ecke des Gartens zu einem kleinen, wilden Haufen – dieser bietet Unterschlupf und Nahrung.
     
  3. Lange, markhaltige Stängel von Him- und Brombeere, Heckenrose oder Schwarzem Holunder mit etwas Abstand zueinander senkrecht an Gartenzäune oder Balkonstreben befestigen: Fertig sind Unterschlupf und Nistplatz.
     
  4. Kleine, locker geschichtete Trockenmauern und Haufen aus Steinen sehen toll aus und bieten vielen Gartenbewohnern ein winterfestes Quartier.
     
  5. Oder so: Sobald die Blätter fallen, gerne liegen lassen oder in einer Gartenecke zum Haufen auftürmen – hier lässt’s sich gemütlich überwintern.
     
  6. Wie wäre es im nächsten Jahr mit einem mähfreien Frühling bis Ende Mai? Die kleinen Gartenbewohner werden es dir danken!

Mit 5 Schritten zum Insektenparadies

Ein Experte von ReNature zeigt uns hier, wie man mit fünf einfachen Schritten einen klassischen Garten in ein insektenfreundliches Paradies verwandelt. Mithilfe heimischer Pflanzen, naturnah  gestalter Rasenflächen und strukturreicher Elemente wie Steine und Blumenbeete gelingt das ganz einfach.

Bitte pflanze keine invasiven Arten!

Das Projekt NaturaDB.de legt auf ökologische Aspekte einen besonders großen Wert. Mit bienenfreundlichen Pflanzen und Futterpflanzen für Schmetterlinge bringt man Leben in den naturnahen Garten. Zu invasiven Pflanzen schreibt NaturaDB:

Was sind invasive Pflanzen?

Invasive Pflanzen sind Arten aus fernen Ländern und Kontinenten, die sich hier ausgebreitet haben. Sie gehören nicht zu unseren Ökosystemen (der deutschsprachigen Länder) und schaden unseren heimischen Pflanzen.
Diese fremden invasiven Arten vermehren sich schnell, haben hier weder Fressfeinde, noch Krankheiten oder Parasiten, so dass sie sich ungehemmt verbreiten und die heimischen Arten verdrängen. Das bedeutet weniger Platz für unsere einheimische Natur.

Warum brauchen wir heimische Pflanzen?

Unsere Tiere und Insekten sind evolutionär auf die heimischen Pflanzen angewiesen. Nur sie bieten ihnen Futter für Raupen und Larven und Blüten für spezialisierte Arten.

Das Problem des Insektensterbens

Nicht heimische Pflanzen – sog. Neophyten bedeuten weniger Nahrung für unsere Insekten. In den letzten 30 Jahren sind fast 80 % der Flug-Insekten verschwunden (Quelle: „Krefelder Studie“). Annährend die Hälfte unserer Wildbienenarten sind gefährdet oder vom Aussterben bedroht.
Doch das Thema endet hier noch nicht: Betrachtet man die ganze Nahrungskette, fehlt nun anderen Tieren 80% ihrer Nahrung.

Was Du tun kannst - Die Natur unterstützen

Wenn du deinen Garten liebst, entscheide dich für heimische Pflanzen. So hilfst du den Tieren und der Natur.
Invasive Arten schädigen die Natur, indem sie die Artenvielfalt bedroht. Bitte pflanze diese Arten nicht. Und wenn du schon welche in deinem Garten hast, überlege, ob du nicht zumindest einzelne gegen heimische Wildpflanzen austauschen kannst. Denk daran, dass die Pflanzen im Garten oft für viele Jahre gepflanzt werden. Die bisherige Erfahrung hat gezeigt, dass laufend mehr gebietsfremde Pflanzen mittlerweile als invasive Arten eingestuft werden. 

Liste Invasive Arten und heimische Alternativen.

Text mit Liste zum Download als PDF-Datei

Nur die Liste zum Download als PDF-Datei.

Foto von Gehölze für Insekten

Gehölze für Insekten

Auch Gehölze sind Insekten- und Bienenfreundlich. Von A wie Apfel, über K wie Kirsche bis hin zu Z wie Zierquitte.

grüne Markierung = einheimische Pflanzen

blaue Markierung = eingeführte Pflanzen

 

 

 

 

Stauden für Insekten - nach Jahreszeiten

Bienenfreundliche Stauden lassen sich grob in drei Bereiche je nach Jahreszeit aufteilen. Jeweils eine Übersicht der Stauden im Frühling, im Frühsommer und Hochsommer/Spätsommer/Herbst. Neben der Gesamtübersicht auch als einzelne PDF-Dateien zum Download: Frühling, Frühsommer und Hochsommer bis zum Herbst.

Balkon-Ideen

Auch an den Balkon wird gedacht. Hier drei Videos, eins thematisiert Insektenfreundlich "schöne" Balkonkästen mit heimischen Wildstauden.

Im nächsten Video geht es etwas "wilder" zu und im dritten geht es um einen Naturnahen Balkon.

10 perfekte Blumenkästen

10 perfekte Blumenkästen für Tiere & Ästhetik - pflegeleicht & mehrjährig

ReNature  (www.renature-garten.de)

Die Kästen müssen nur einmal bepflanzt werden, entwickeln sich von selbst weiter und bieten das ganze Jahr über Nahrung und Struktur für viele Tiere – von Wildbienen bis Schmetterlingen. 

PDF-Datei mit Vorschlägen für insektenfreundliche und pflegeleichte schöne Balkonkästen mit heimischen Arten
 

Ein Wildpflanzen-Balkon

Ein Wildpflanzen-Balkon mitten in der Großstadt (MDR)

Einen Naturgarten für Insekten hat Katharina Heuberger auf ihren Balkonen mitten in München geschaffen. Dort wachsen in der fünften Etage 80 Wildblumenarten und locken auch Wildbienen an.

 

Naturnaher Balkon - Inspirationen

Naturnaher Balkon - Inspirationen für Dich

Praxiserprobte Tipps für einen naturnahen Balkon 

Du hast „nur“ einen Balkon, möchtest diesen aber gerne in ein Naturparadies für Vögel, Schmetterlinge und Wildbienen verwandeln?

PDF-Datei mit Vorschlägen für Wildblumen auf dem Balkon (20 heimische und 8 nicht heimische Arten)

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